1)
Komplette Referenz aller Windows-Tastenkombinationen
Start - Ausführen -
C:\Windows\Help\keyshort.chm
2)
Programme an das Startmenü anheften
Häufig verwendete Programme lassen sich an das Startmenü anheften, so dass sie stets schnell zur Verfügung stehen. Klicken Sie dazu im Startmenü mit der rechten
Maustaste auf das gewünschte Programm-Icon und wählen Sie den Menüpunkt "An Startmenü anheften". Dies funktioniert auch im Windows Explorer mit beliebigen
.EXE-Dateien. Einmal angeheftete Programme können über die rechte Maustaste mit dem gleichnamigen Menüpunkt vom Startmenü wieder gelöst werden. Beides
funktioniert nur mit dem neuen XP-Startmenü - nicht aber mit dem klassischen Startmenü.
3)
Ungelesene Nachrichten am Anmeldebildschirm deaktivieren
Wer die Anzeige von ungelesenen Nachrichten am Anmeldebildschirm deaktivieren möchte, kann folgenden Eingriff in der Systemregistrierung vornehmen:
Starten Sie den Registrierungseditor über
'Start - Ausführen - regedit'
Navigieren Sie zu dem Zweig
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\UnreadMail
In der rechten Fensterhälfte finden Sie den Schlüssel 'MessageExpiryDays'
Setzen Sie den Wert auf '0' um die Anzeige ungelesener Nachrichten am Anmeldebildschirm zu verhindern.
4)
DSL- und Netzwerkverbindungen beschleunigen
Standardmäßig setzt Windows XP Professional (nicht aber XP Home) für Netzwerkverbindungen den neuen QoS- (Quality of Service) Dienst ein, der bis zu 20% der
verfügbaren Bandbreite für sich in Anspruch nimmt. QoS macht bei DSL-Verbindungen und in den meisten Netzwerkumgebungen keinen Sinn. Nehmen Sie folgende
Änderung vor, um Ihre Netzwerkverbindung zu optimieren:
Starten Sie den Gruppenrichtlinien-Editor mit
Start > Ausführen > gpedit.msc
Unter Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Netzwerk > QoSPaketplaner doppelklicken Sie auf "Reservierbare Bandbreite einschränken". Klicken Sie
auf "Aktiviert", setzen Sie das Bandbreitenlimit auf 0%, übernehmen Sie die Änderung und klicken Sie auf OK.
5)
XP mit eigenem Markenzeichen versehen
Legen Sie mit diesem Tipp einen personalisierten Eintrag im XP-Startmenü an, wie Sie oft bei vorinstallierten OEM-Versionen von XP zu finden sind. So erscheint direkt
unter "Ausführen" ein Icon und Text Ihrer Wahl, beim Klick auf den Eintrag kann eine URL oder eine Anwendung aufgerufen werden. Gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Erstellen Sie mit dem Texteditor eine .REG-Registrierungsdatei namens markenzeichen.reg mit folgendem Inhalt:
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}]
@="IHR TEXT"
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}\DefaultIcon]
@="icon.ico"
00,79,00,73,00,74,00,65,00,6d,00,33,00,32,00,5c,00,68,00,70,00,6c,00,69,00,\
6e,00,6b,00,2e,00,69,00,63,00,6f,00,00,00
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}\InProcServer32]
@=hex(2):25,00,53,00,79,00,73,00,74,00,65,00,6d,00,52,00,6f,00,6f,00,74,00,25,\
00,5c,00,73,00,79,00,73,00,74,00,65,00,6d,00,33,00,32,00,5c,00,73,00,68,00,\
64,00,6f,00,63,00,76,00,77,00,2e,00,64,00,6c,00,6c,00,00,00
"ThreadingModel"="Apartment"
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}\Instance]
"CLSID"="{3f454f0e-42ae-4d7c-8ea3-328250d6e272}"
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}\Instance\InitPropertyBag]
"CLSID"="{13709620-C279-11CE-A49E-444553540000}"
"method"="ShellExecute"
"Command"="IHR TEXT"
"Param1"="BEFEHL"
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}\shellex]
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}\shellex\ContextMenuHandlers]
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}\shellex\ContextMenuHandlers\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}]@=""
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}\shellex\MayChangeDefaultMenu]@=""
[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{2559a1f6-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}\ShellFolder]"Attributes"=dword:00000000
2. Passen Sie die REG-Datei an. Ersetzen Sie beide Instanzen von IHR TEXT mit dem Text, der im Startmenü erscheinen soll. Ersetzen Sie die eine Instanz von
BEFEHL mit dem Befehl, der ausgeführt werden soll. Soll beispielsweise eine URL aufgerufen werden, tragen Sie hier die URL ein, etwa
"Param1"="http://winxp.zdnet.de". Sie können hier aber auch Anwendungen Starten oder lokale Dokumente öffnen.
3. Erstellen Sie ein Icon mit 24x24 Pixeln und speichern Sie es im WINDOWS-Verzeichnis ab. Ersetzen Sie gegebenenfalls in der REG-Datei "icon.ico" mit dem Namen
Ihres Icons.
4. Speichern Sie Ihre Änderungen in markenzeichen.reg ab. Mit einem Doppelklick auf markenzeichen.reg werden die Informationen der Registrierung hinzugefügt.
Beim nächsten Neustart von Explorer erscheint Ihr personalisierter Eintrag im Startmenü.
6)
Laufwerke über das Kontextmenü defragmentieren
Mit diesem Tipp können Sie Laufwerke über bequem über das Windows-Explorer-Kontextmenü defragmentieren.
Erstellen Sie eine Datei defrag.inf mit folgendem Inhalt:
[version]
signature="$CHICAGO$"
[DefaultInstall]
Addreg=Defrag
[Defrag]
HKCR,"Drive\Shell\Defragmentieren\command",,,"DEFRAG.EXE %1"
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf defrag.inf und wählen Sie den Menüpunkt "Installieren". Nun steht Ihnen im Laufwerk-Kontextmenü der Befehl
"Defragmentieren" zur Verfügung.
Um den Eintrag aus dem Kontextmenü wieder zu entfernen, navigieren Sie mit RegEdit zum Eintrag HKEY_CLASSES_ROOT\Drive\shell\ und löschen Sie hier den
Ordner "Defragmentieren"
7)
Freigegebene Ordner von Arbeitsplatzansicht entfernen
Standardmäßig zeigt Windows Explorer unter "Arbeitsplatz" und "Auf diesem Computer gespeicherte Daten" eine Liste aller freigegebenen Ordner an.
Wer diese Verknüpfungen nicht benutzt, oder zwecks Übersichtlichkeit aus dieser Ansicht entfernen möchte, kann folgende Änderung an der Registry vornehmen:
Starten Sie den Registrierungseditor regedt32.exe
Navigieren Sie zu dem Zweig
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\My Computer\NameSpace\DelegateFolders
und löschen Sie hier den Schlüssel {59031a47-3f72-44a7-89c5-5595fe6b30ee}.
8)
Systemdateien regelmäßig überprüfen
Überprüfen Sie in regelmäßigen Zeitabständen Ihre geschützten Windows-XP-Systemdateien mit dem System File Checker sfc. Findet das Programm korrupte oder
falsche Versionen, ersetzt es diese mit Originalversionen von der Installations-CD. Halten Sie die CD also bereit.
Optionen:
sfc /?
Zeigt sfc Optionen an
sfc /scannow
Überprüft sofort alle geschützten Systemdateien
sfc /scanonce
Überprüft alle geschützten Systemdateien einmal beim nächsten Neustart
sfc /scanboot
Überprüft alle geschützten Systemdateien bei jedem Start
sfc /revert
Setzt Scan auf die Standardeinstellungen zurück
sfc /purgecache
Leert den Dateicache
9)
DLLs aus dem Speicher entladen
Standardmäßig behält Windows XP die von Anwendungen benötigten DLLs im Speicher, nachdem die dazugehörige Anwendung beendet wurde. Für Systeme mit weniger
großzügigen RAM-Ausstattung oder in Arbeitsumgebungen wo XP längere Zeit ohne Neustart auskommen muss, ist es ratsam, dem System anzuweisen, DLLs nach
Beenden von Anwendungen sofort zu entladen.
Dies erreicht man mit folgendem Eingriff in die Registry:
Starten Sie den Registrierungseditor regedt32.exe
Navigieren Sie zu
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer
Erstellen Sie hier in der rechten Fensterhälfte eine neue Zeichenfolge (rechte Maustaste > Neu > Zeichenfolge) mit dem Namen AlwaysUnloadDll. Klicken Sie jetzt auf
AlwaysUnloadDll, geben Sie den Wert 1 ein, und klicken Sie auf OK.
10)
Programm- und Webseitenaufruf von der Taskleiste
Fügen Sie der Taskleiste das Adressen-Eingabefeld hinzu, um von dort aus Programme und Webseiten direkt aufrufen zu können. Nutzen Sie dieses Eingabefeld anstelle
des "Ausführen"-Dialogs.
Um das Adressen-Eingabefeld auf der Taskleiste zu aktivieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen Sie "Symbolleisten" > "Adresse".
11)
Komplette Befehlszeilenreferenz per Mausklick
So steht Ihnen eine praktische XP-Befehlszeilenreferenz schnell zur Verfügung: Erstellen Sie eine Verknüpfung mit
hh.exe ms-its:C:\WINDOWS\Help\ntcmds.chm::/ntcmds.htm
12)
Detailinformationen im Gerätemanager aktivieren
Wer im Gerätemanager erweiterte Geräteinformationen erhalten möchte, kann unter
Systemsteuerung > System > Erweitert > Umgebungsvariablen folgende neue Systemvariablen hinzufügen:
Name:
Devmgr_show_details
Wert:
1
Ein neuer Reiter mit erweiterten Geräteinformationen erscheint im Gerätemanager.
Name:
Devmgr_show_nonpresent_device
Wert:
1
Der Gerätemanager zeigt nun auch Informationen zu in der aktuellen Konfiguration nicht vorhandenen Geräten an.
13)
Windows XP Updates lokal speichern
Das eigens für Firmenkunden vorgesehene Corporate Windows Update erlaubt es, Updates gezielt herunterzuladen und in einem frei wählbaren Ordner zu speichern.
Zusätzlich zu den Update-Installationsdateien erhalten Sie Links zu weiterführenden Informationen der Microsoft Knowledge Base.
Das deutsche Corporate Windows Update finden Sie hier:
http://v4.windowsupdate.microsoft.com/de/default.asp?corporate=true
14)
Schnellzugriff auf XP System- und Konsolenutilities
Verschaffen Sie sich schnellen Zugriff auf alle integrierten System- und Konsolen-Utilities. Erstellen Sie einen Ordner in Ihrem Startmenü mit Verknüpfungen zu
folgenden Tools in WINDOWS\System32:
| cleanmgr.exe | - Datenträgerbereinigung |
| cmd.exe | - Eingabeaufforderung |
| dxdiag.exe | - DirectX-Diagnoseprogramm |
| regedt32.exe | - Registrierungs-Editor |
| taskmgr.exe | - Task-Manager |
| certmgr.msc | - Zertifikat-Manager |
| ciadv.msc | - Indexdienst |
| compmgmt.msc | - Computerverwaltung |
| diskmgmt.msc | - Datenträgerverwaltung |
| devmgmt.msc | - Geräte-Manager |
| dfrg.msc | - Defragmentierung |
| eventvwr.msc | - Ereignisanzeige |
| fsmgmt.msc | - Freigegebene Ordner |
| gpedit.msc | - Gruppenrichtlinien-Editor |
| lusrmgr.msc | - Lokale Benutzer und Gruppen |
| ntmsmgr.msc | - Wechselmedienverwaltung |
| perfmon.msc | - Leistungsmonitor |
| secpol.msc | - Sicherheitseinstellungen |
| services.msc | - Diensteverwaltung |
| comexp.msc | - Komponentendienste |
15)
Arbeitsstation per Mausklick sperren
Um Ihre Arbeitsstation mit einem Mausklick zu sperren, erstellen Sie eine neue Verknüpfung, und geben Sie im Textfeld "Speicherort des Elements" folgenden Befehl
ein:
rundll32.exe user32.dll,LockWorkStation
16)
Persönliche Nachricht beim Booten anzeigen
Wer beim Booten von XP ein persönliches Hinweisfenster anzeigen lassen möchte, bearbeitet folgende Registry-Schlüssel:
Titel des Hinweisfensters:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\LegalNoticeCaption
Nachrichtentext:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\LegalNoticeText
17)
Internet Explorer 6: Schriftartengröße schnell umstellen
Wenn Sie eine Radmaus haben, können Sie im IE6-Browser die angezeigte Schriftartengröße schnell anpassen. Halten Sie die STRG-Taste gedrückt, und scrollen Sie
mit dem Mausrad nach vorne oder nach hinten, um die Schriftarten zu vergrößern oder zu verkleinern.
18)
Klassiche Windows-2000-Anmeldung verwenden
Wer die klassische Windows-2000-Anmeldung bevorzugt, kann diese leicht wieder einstellen. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Benutzerkonten, wählen Sie "Art
der Benutzeranmeldung ändern" und deaktivieren Sie hier den Punkt "Willkommensseite verwenden".
19)
XP-Bildbetrachter deaktivieren
Windows XP zeigt per Voreinstellung Bilddateien mit seinem integrierten Bildbetrachter an. Möchten Sie diese Funktionalität ausschalten, um einen anderen
Grafikviewer zu verwenden, löschen Sie folgenden Registry-Schlüssel:
HKEY_CLASSES_ROOT\SystemFileAssociations\image\ShellEx\ContextMenuHandlers\ShellImagePreview
20)
Ordner ohne Namen auf dem Desktop erstellen
1. Num Lock ausschalten,
2. auf dem Desktop mit der rechten Maustaste einen "neuen Ordner" erstellen,
3. die "Alt"-Taste gedrückt halten und über die Zifferntastatur die Zahlen 0, 1, 6 und 0 eingeben,
4. die "Alt"-Taste loslassen und zweimal auf eine freie Stelle der Arbeitsoberfläche klicken,
für jeden weiteren Ordner "ohne Namen" müssen die Schritte 3 und 4 wiederholt werden d.h.,
1. Ordner: Schritt 3 und 4 nur einmal,
2. Ordner: Schritt 3 und 4 zweimal wiederholen,
3. Ordner: Schritt 3 und 4 dreimal wiederholen,
4. usw.
21)
Bootvorgang optimieren
Ein effektives Werkzeug zur XP-Optimierung ist das Boot-Analyse-Tool BootVis. Das Programm analysiert den Startvorgang von Windows XP, und beinhaltet eine
Optimierungsfunktion, die alle Dateien, die das System zum Starten benötigt, neu auf der Festplatte auslegt. Nach der Optimierung werden in der Regel einige Sekunden
beim Hochfahren des Rechners eingespart.
Anleitung:
1. Download BootVis. ( http://www.microsoft.com/hwdev/platform/performance/fastboot/default.asp ) Extrahieren Sie die Datei BootVis.exe
2. Starten Sie das Programm BootVis.exe.
3. Wählen Sie im Menü Trace den Befehl Next Boot + Driver Delays.
4. Standardwerte beibehalten, OK klicken.
5. Das System wird neu gestartet.
6. Nach dem Neustart macht sich BootVis ans Werk. Tun Sie nichts, bis BootVis die Resultate seiner Analyse anzeigt. Dies kann bis zu einer Minute dauern.
7. Die vertikale Linie in den Diagrammen zeigt die Dauer des Bootvorgangs an. Weitere Informationen zu CPU, Treiber und Prozesse finden Sie in den entsprechenden
Abschnitten.
8. Wählen Sie nun im Menü Trace den Befehl Optimize System
9. Das System wird neu gestartet.
10. Nach dem Neustart optimiert BootVis die Auslegung der Startdateien.
22) und 23)
Überflüssige Dienste deaktivieren
Zugunsten einer universalen Standardkonfiguration nimmt XP Performance-Einbußen in Kauf. Nicht benötigte Dienste werden beim Systemstart automatisch aktiviert,
und bremsen das System aus.
Vorsichtsmaßnahmen Treffen
Bevor Sie systemnahe Änderungen vornehmen, sichern Sie Ihre Systemumgebung. Melden Sie sich als Benutzer mit Administratorrechten an, und starten Sie das
Windows XP Sicherungsprogramm, zu finden unter
Start > Programme > Zubehör > Systemprogramme > Sicherung
Der Sicherungs-Assistent unterstützt Sie bei der Sicherung von Programmen, Dateien und Systemstatusdateien.
Da wir auf den nächsten Seiten auch die von Windows XP aktivierten Dienste modifizieren, sollten Sie auch die entsprechenden Dienste-Einträge der
Systemregistrierung sichern.
Starten Sie den Registrierungseditor regedt32.exe über
Start > Ausführen > regedt32
Navigieren Sie nun zu dem Registry-Zweig
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services
und exportieren Sie mit dem Befehl über die rechte Maustaste den gesamten Zweig als REG-Datei. Sollten später Probleme auftreten, können Sie per Doppelklick auf
diese Datei die ursprünglichen Einstellungen wieder importieren.
Dienste verwalten mit Services.msc
Wer überflüssige Dienste außer Kraft setzt, entlastet das System und steigert die Performance. In der Regel können durch die Deaktivierung nicht benötigter Dienste
mehrere MByte RAM zurückerobert werden. Unserem Testsystem mit Windows XP Professional standen nach dem Vorgang zusätzliche 30 MByte RAM wieder zur
Verfügung
Die Verwaltung von XP-Diensten erfolgt über das Dienste-Modul der Microsoft Management Console. Um die Diensteverwaltung explizit aufzurufen, geben Sie unter
Start > Ausführen den Befehl services.msc ein.
Die Diensteverwaltung services.msc offenbart eine Übersicht aller Dienste, komplett mit Beschreibung und Auskunft über Einstellungen und Status. Mit einem
Doppelklick auf einen ausgewählten Dienst erscheint das Fenster "Eigenschaften", wo gewünschte Änderungen vorgenommen werden können.
Für unsere Zwecke sind die Starttyp-Optionen und Dienst-Abhängigkeiten von Interesse.
Es gibt drei Dienst-Starttypen: Automatisch, Manuell und Deaktiviert. Diese Einstellungen bewirken folgendes:
Automatisch: Dienst wird automatisch beim Systemstart gestartet.
Manuell: Dienst wird nicht beim Systemstart gestartet, kann aber vom Benutzer oder einem abhängigen Dienst gestartet werden.
Deaktiviert: Starten des Dienstes durch das System, Benutzer oder abhängige Dienste wird verhindert.
Der Reiter "Abhängigkeiten" gibt Auskunft darüber, welche Systemkomponenten der aktuelle Dienst benötigt, um einwandfrei zu funktionieren. Umgekehrt werden
Systemkomponenten angezeigt, deren Funktion vom aktuellen Dienst abhängig sind.
Bei der Modifizierung von Dienste-Eigenschaften ist folgende Vorgehensweise zu beachten:
>Modifizieren Sie die Einstellungen jeweils immer nur von einem Dienst.
>Überprüfen Sie zunächst die Abhängigkeiten anderer Systemkomponenten vom aktuellen Dienst.
>Sollten keine offensichtlichen Abhängigkeitsprobleme vorliegen, stellen Sie den Starttyp auf "Manuell" (oder in wenigen Fällen auf "Deaktiviert").
>Notieren Sie die Veränderung zum späteren Nachschlagen.
>Arbeiten Sie danach mit Ihrem System wie gewohnt. Testen Sie Internet- und Netzwerkverbindungen, Applikationen und gegebenenfalls angeschlossene Hardware.
>Wenn keine unerwünschten Nebeneffekte auftreten, können Sie sich den nächsten Dienst vornehmen. Andernfalls können Sie die Einstellung wieder zurücksetzen.
Es gibt kein Universalrezept dafür, welche Dienste bedenkenlos auf jedem XP-System ausgeschaltet werden können.
Dienste, Beschreibungen und Empfehlungen
Nicht jedes XP-System weist die gleichen Dienste auf. Welche Dienste auf Ihrem System vorzufinden sind, ist abhängig von den installierten Netzwerk-Komponenten,
Hardware, Treibern und Applikationen. Sollten Sie hier einen Dienst vorfinden, der nicht auf Ihrem System vorhanden ist, dann können Sie diesen ohne weiteres
überspringen.
Generell gilt es, überflüssige oder unerwünschte Dienste auf Starttyp "Manuell" zu setzen - so kann dieser bei Bedarf vom System oder Benutzer nachträglich aktiviert
werden. Einige wenige Dienste jedoch sollten vorwiegend aus Sicherheitsgründen komplett deaktiviert werden.
In der nachfolgenden Liste erhalten Sie Dienstnamen, die offizielle Microsoft-Beschreibung sowie unsere Starttyp-Empfehlung zum jeweiligen Dienst.
Ablagemappe
Starttyp-Empfehlung: Deaktiviert (aus Sicherheitsgründen)
"Ermöglicht der Ablagemappe, Informationen zu speichern und mit Remotecomputern auszutauschen. Wenn dieser Dienst beendet wird, wird die Ablagemappe keine
Informationen mehr mit Remotecomputern austauschen können. Wenn dieser Dienst deaktiviert wird, werden alle von diesem Dienst explizit abhängigen Dienste nicht
gestartet werden können."
Automatische Updates
Starttyp-Empfehlung: Deaktiviert
"Aktiviert den Download und die Installation für wichtige Updates von Windows Update. Das Betriebssystem kann manuell über die Windows Update-Website
aktualisiert werden, falls der Dienst deaktiviert wird."
Hinweis: Wenn Sie diesen Dienst deaktivieren möchten, sollten Sie zuerst die entsprechende Änderung in der Systemsteuerung vornehmen:
Systemsteuerung > System > Automatische Updates > Automatische Updates deaktivieren
Computerbrowser
Starttyp-Empfehlung: Auf nicht-vernetzten Stand-Alone Systemen Deaktiviert
"Führt eine aktuelle Liste der Computer im Netzwerk und gibt diese an als Browser fungierende Computer weiter. Diese Liste wird nicht aktualisiert oder gewartet, falls
der Dienst beendet wird. Falls dieser Dienst deaktiviert wird, können die Dienste, die von diesem ausschließlich Dienst abhängig sind, nicht mehr gestartet werden."
Designs
Starttyp-Empfehlung: Manuell
"Stellt die Designverwaltung zur Verfügung."
Hinweis: Wenn Sie Windows-Designs verwenden, dann sollte dieser Dienst auf "Automatisch" eingestellt sein. Andernfalls auf "Manuell" oder "Deaktiviert"
Fehlerberichterstattungsdienst
Starttyp-Empfehlung: Manuell
"Ermöglicht die Fehlerberichterstattung für Dienste und Anwendungen, die in nicht standardgemäßen Umgebungen ausgeführt werden."
Hilfe und Support
Starttyp-Empfehlung: Manuell
"Aktiviert das Hilfe- und Supportcenter auf diesem Computer. Das Hilfe- und Supportcenter ist nicht verfügbar, wenn dieser Dienst beendet wird. Falls dieser Dienst
deaktiviert wird, können die Dienste, die von diesem Dienst ausschließlich abhängig sind, nicht mehr gestartet werden."
Hinweis: Wenn Sie die Windows-Hilfe nie in Anspruch nehmen, "Deaktiviert"
Indexdienst
Starttyp-Empfehlung: Deaktiviert
"Indiziert Dateiinhalt und -eigenschaften auf lokalen und Remotecomputer und bietet schnellen Dateizugriff durch eine flexible Abfragesprache."
Konfigurationsfreie drahtlose Verbindung
Starttyp-Empfehlung: Manuell
"Bietet automatische Konfiguration für 802.11-Adapter."
Hinweis: Wenn 802.11-Geräte vorhanden, Automatisch
Nachrichtendienst
Starttyp-Empfehlung: Manuell
"Überträgt NET SEND- und Warndienstnachrichten zwischen Clients und Servern. Dieser Dienst ist nicht mit Windows Messenger verwandt. Der Warndienst überträgt
keine Nachrichten, falls dieser Dienst beendet wird. Falls dieser Dienst deaktiviert wird, können die Dienste, die von diesem Dienst ausschließlich abhängig sind, nicht
mehr gestartet werden."
NetMeeting-Remotedesktop-Freigabe
Starttyp-Empfehlung: Deaktiviert (aus Sicherheitsgründen)
"Ermöglicht einem autorisierten Benutzer an einem anderen Computer auf diesen Computer mit NetMeeting über ein Firmenintranet zuzugreifen. Wenn dieser Dienst
beendet wird, ist die Remotedesktopfreigabe nicht mehr verfügbar. Falls dieser Dienst deaktiviert wird, können die Dienste, die von diesem Dienst ausschließlich
abhängig sind, nicht mehr gestartet werden.
Remote-Registrierung
Starttyp-Empfehlung: Deaktiviert (aus Sicherheitsgründen)
"Ermöglicht Remotebenutzern, Registrierungseinstellungen dieses Computers zu verändern. Wenn dieser Dienst beendet wird, kann die Registrierung nur von lokalen
Benutzern dieses Computers verändert werden. Wenn dieser Dienst deaktiviert wird, werden alle von diesem Dienst explizit abhängigen Dienste nicht gestartet werden
können.
Seriennummer der tragbaren Medien
Starttyp-Empfehlung: Deaktiviert
"Ermittelt die Seriennummer aller tragbaren Musikabspielgeräte, die an den Computer angeschlossen sind."
SSDP-Suchdienst
Starttyp-Empfehlung: Manuell
"Aktiviert die Ermittlung von UPnP-Geräten auf Heimnetzwerken."
TCP/IP-NetBIOS-Hilfsprogramm
Starttyp-Empfehlung: Deaktiviert
"Ermöglicht die Unterstützung vom NetBIOS-über-TCP/IP-Dienst (NetBT) und die NetBIOS-Namensauflösung."
Hinweis: Für die meisten Netzwerkverbindungen nicht erforderlich, und zugleich ein potentielles Sicherheitsproblem. Sollten nach dieser Einstellung Netzwerkprobleme
auftauchen, Einstellung zurücksetzen
Telnet
Starttyp-Empfehlung: Deaktiviert (aus Sicherheitsgründen)
"Ermöglicht einem Remotebenutzer, sich an diesem Computer anzumelden und Programme auszuführen. Unterstützt verschiedene TCP/IP-Telnetclients, einschließlich
UNIX-basierten und Windows-basierten Computern. Wenn dieser Dienst angehalten wird, ist der Remotezugriff möglicherweise nicht mehr verfügbar. Wenn dieser
Dienst deaktiviert wird, können alle Dienste, die explizit von diesem Dienst abhängen, nicht mehr gestartet werden."
Universeller Plug & Play-Gerätehost
Starttyp-Empfehlung: Manuell
"Ermöglicht es, den Computer als Host für universelle Plug & Play-Geräte einzurichten."
Upload-Manager
Starttyp-Empfehlung: Manuell
"Verwaltet synchrone und asynchrone Dateiübertragungen zwischen Clients und Servern im Netzwerk. Synchrone und asynchrone Dateiübertragungen zwischen Clients
und Servern werden nicht ausgeführt, wenn dieser Dienst beendet wird. Falls dieser Dienst deaktiviert wird, können die Dienste, die von diesem Dienst ausschließlich
abhängig sind, nicht mehr gestartet werden."
Warndienst
Starttyp-Empfehlung: Manuell
"Benachrichtigt bestimmte Benutzer und Computer bezüglich administrativer Warnungen. Falls der Dienst beendet wird, können Programme, die administrative
Warnungen verwenden, diese Warnungen nicht mehr empfangen. Falls dieser Dienst deaktiviert wird, können die Dienste, die von diesem Dienst ausschließlich
abhängig sind, nicht mehr gestartet werden."
Windows-Zeitgeber
Starttyp-Empfehlung: Deaktiviert
"Verwaltet die Datum- und Uhrzeitsynchronisierung auf allen Clients und Servern im Netzwerk. Wenn dieser Dienst beendet wird, ist die Datum- und
Uhrzeitsynchronisierung nicht verfügbar. Wenn der Dienst deaktiviert wird, können alle anderen Dienste, die explizit davon abhängen, nicht gestartet werden."
24)
Internet Explorer 6 Index.dat löschen
Internet Explorer benutzt ein ausgeklügeltes System zum Verwalten der temporären Internetdateien, das alle heruntergeladenen Webseiten und dazugehörigen Dateien
nicht nur lokal speichert, sondern diese auch indiziert.
Diese Indizierung, gespeichert in der versteckten Datei index.dat, ermöglicht dem Browser schnelleren Zugriff auf lokal gespeicherte Internet-Dateien, wenn diese aus
dem Cache aufgerufen werden. Was nicht jeder weiss: Auch wenn die temporären Internetdateien mit den im Browser dafür vorgesehenen Funktionen komplett gelöscht
werden, bleiben eindeutige Spuren der besuchten Webseiten in der index.dat erhalten. Interessierte User können sich somit anhand der index.dat ein klares Bild über Ihr
Surfverhalten verschaffen.
Standardmäßig werden unter XP die IE temporären Internetdateien (Temporary Internet Files) an folgender Stelle abgelegt, wobei BENUTZERNAME für Ihr
Windows-Benutzerkonto steht:
C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files
Wenn Sie im Windows Explorer die erweiterten Ansichtsoptionen "Versteckte Dateien und Ordner -> Alle Dateien und Ordner anzeigen" aktiviert haben, dann sehen
Sie im Ordner Temporary Internet Files (TIF) alle HTML-, Grafik- und sonstige Dateien, die mit Internet Explorer heruntergeladen wurden.
In Wirklichkeit aber beinhaltet das Verzeichnis Temporary Internet Files einen Ordner namens Content.IE5. Dieser wiederum enthält vier Unterordner mit
alphanumerischen Namen, beispielsweise "61IH4RU1", und den bereits angesprochenen Cache-Index index.dat.
Probieren Sie folgendes: Navigieren Sie mit Windows Explorer in das Verzeichnis
C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Lokale Einstellungen\
und kopieren Sie den Ordner "Temporary Internet Files" auf Ihren Desktop.
Wenn Sie hier die Kopie des TIF-Ordners durchsuchen, offenbaren sich die besagten Unterverzeichnisse und die Datei index.dat. Diese Kopie der index.dat können Sie
mit einem Editor öffnen, um die Inhalte und somit Ihren Browser-Verlauf zu betrachten.
Um Ihre Browser-Privatsphäre zu schützen, wäre die naheliegendste Idee, nach jeder beendeten Browser-Sitzung die index.dat zu löschen. Dies ist aber so einfach nicht
möglich, da die Datei bereits beim Laden der Windows-Benutzeroberfläche vom System angesprochen wird, und sich somit unter Windows immer im geöffneten Zustand
befindet.
Die Lösung: Erstellen Sie einen einfachen Befehlsskript, der unmittelbar vor dem Laden der Windows-GUI die Ordner TIF, Cookies und Verlauf löscht. Wenn das
System komplett hochgefahren ist, bemerkt Windows die fehlenden Verzeichnisse und stellt sie automatisch wieder her - nun allerdings leer und mit "sauberer"
index.dat.
Überprüfen Sie zunächst den für Ihr Benutzerprofil eingestellten Speicherort von Temporary Internet Files, Cookies und Verlauf. Starten Sie Internet Explorer. Im
Menü "Extras -> Internetoptionen -> Temporäre Internetdateien - Einstellungen - Aktueller Ort" können Sie die aktuellen Einstellungen einsehen.
Standardmäßig sind die Ordner hier zu finden:
C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files
C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Cookies
C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Lokale Einstellungen\Verlauf
Sollten diese Pfadangaben für das von Ihnen verwendete Benutzerprofil nicht stimmen, müssen sie im Skript angepasst werden.
Wichtig: Bevor Sie fortfahren, stellen Sie sicher, dass keine anderen Programme - wie zum Beispiel Outlook Express - Dateien im Temporary Internet Files Ordner
speichert. Sollte dies der Fall sein, ändern Sie den Speicherort der betreffenden Dateien.
Erstellen Sie den Befehlsskript PURGE.CMD mit einem Texteditor, zum Beispiel den Editor von Windows. Starten Sie den Editor und fügen Sie per Copy & Paste
folgende Befehle ein:
RD /S /Q "C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files"
RD /S /Q "C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Cookies"
RD /S /Q "C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Lokale Einstellungen\Verlauf"
PAUSE
>Der Befehl RD löscht das angegebene Verzeichnis.
>Mit dem Switch /S werden alle Unterverzeichnisse dieses Verzeichnisses samt aller Dateien gelöscht.
>Der Switch /Q deaktiviert den Löschen-Bestätigungsdialog, sodass der Löschvorgang ohne Benutzereingabe durchgeführt wird.
>PAUSE ist nicht unbedingt erforderlich; mit ihm bleibt nach Beenden des Skripts das Programmfenster offen, bis eine Taste gedrückt wird.
So lässt sich eine eventuelle Fehlfunktion im Skript erkennen. Wenn alles richtig funktioniert, können Sie den PAUSE-Befehl wieder entfernen.
Alternativ bietet folgende Variation dem Benutzer Rückmeldung beim Löschvorgang. Die Systemumgebungsvariable %USERPROFILE% beinhaltet den Pfad zum
Profil des aktuellen Benutzers.
Starten Sie den Editor und fügen Sie per Copy & Paste folgende Befehle ein:
@ECHO OFF
ECHO Loesche Verzeichnis: [Temporary Internet Files]
RD /S /Q "%USERPROFILE%\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files"
ECHO.
ECHO Loesche Verzeichnis: [Verlauf]
RD /S /Q "%USERPROFILE%\Lokale Einstellungen\Verlauf"
ECHO.
ECHO Loesche Verzeichnis: [Cookies]
RD /S /Q "%USERPROFILE%\Cookies"
ECHO.
ECHO.
PAUSE
Speichern Sie das Befehlsskript im Ordner mit Ihrem Benutzerprofil ab, standardmäßig
C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME
und geben Sie ihm den Namen "PURGE.CMD".
Erstellen Sie nun in der Autostart-Gruppe des Profils "All Users" eine Verknüpfung zu dem Skript.
Die "All Users" Autostart-Gruppe befindet sich unter
C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Startmenü\Programme\Autostart
Nun wird das Skript bei jedem Start von XP ausgeführt, und somit TIF, Cookies und Verlauf - inklusive der verhängnisvollen index.dat - restlos gelöscht.
Tipp: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die PURGE.CMD-Verknüpfung in der Autostart-Gruppe und wählen Sie "Eigenschaften". Hier können Sie festlegen,
ob das Skript minimiert oder maximiert ausgeführt werden soll, sowie Layout, Größe, Schriftart und Farbschema des Programmfensters festlegen.
oder: Ohne den o.a. "Schnickschnack"
1. Starten Sie den PC im "Abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung",
2. melden Sie sich auf Ihrem Konto an, (Achtung: Ihre Rechte auf diesem PC dürfen nicht eingeschränkt sein!)
3. tippen Sie als Nächstes
| Der Kontoname entspricht Ihrem Anmeldenamen, diesen brauchen Sie nicht eingeben. | > Copyright 1985-2001 Microsoft Corp. \ Dokumente und Einstellungen\%Kontoname%>cd c:\ |
ein, und drücken dann auf die Taste "RETURN".
4. Jetzt tippen Sie
| del index.dat /s |
ein und drücken auf die Übernahmetaste. Windows löscht nun alle auf der Festplatte "c:" vorhandenen Dateien "index.dat".
5. Starten Sie nun den PC neu. (Strg + Alt + Entf, dann "Herunterfahren" anklicken und "Neu starten")
6. Windows legt eine neue "index.dat" an, allerdings ohne die unerwünschten Einträge.
25)
Alternativlösung bei Problemen
Einige wenige Leser haben berichtet, das Skript werde auf ihren Systemen nicht richtig ausgeführt, da Windows bereits vor dem Start der PURGE.CMD die temporären
Internetdateien geöffnet hat.
Sollte dieses Problem auch bei Ihnen auftreten, probieren Sie folgende Alternativlösung:
1. Datei PURGE.CMD im Root des Boot-Laufwerks erstellen - üblicherweise in C:\
Inhalt der PURGE.CMD:
RD /S /Q "C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files"
RD /S /Q "C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Lokale Einstellungen\Verlauf"
RD /S /Q "C:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZERNAME\Cookies"
2. Neu starten - beim Booten F8 drücken. "Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung" auswählen.
3. Als anderen Benutzer mit Administratorrechten einloggen (Benutzer, dessen Cache nicht gelöscht wird, generell "Administrator")
4. Eingabe: cd c:\
5. Eingabe: PURGE.CMD
6. Eingabe: exit
7. STRG + ALT + ENTF --> Herunterfahren --> Neu starten
26)
Klassisches Windows-Erscheinungsbild wiederherstellen
Die neue Benutzeroberfläche von Windows XP ist Geschmackssache. Wer das klassische Erscheinungsbild früherer Windows-Versionen bevorzugt, kann dieses mit
wenigen Mausklicks wiederherstellen. In der Systemsteuerung unter Anzeige finden Sie den Menüreiter "Designs". Hier steht neben weiteren XP-Motiven auch das
klassische Windows-UI zur Auswahl. Auch das bekannte Startmenü kann aktiviert werden. Klicken Sie im neuen Startmenü mit der rechten Maustaste auf eine leere
Fläche und dann auf Eigenschaften. Hier können Sie das "klassische" Startmenü auswählen und mit dem Button "Anpassen" erweiterte Optionen einstellen.
27)
Sicherheit - Auslagerungsdatei löschen
Die von Windows angelegte Auslagerungsdatei des virtuellen Arbeitsspeichers kann unter Umständen sensible Daten enthalten, die später von neugierigen Personen
eingesehen werden können. Sicherheitsbewusste Anwender können eine Einstellung vornehmen, die Windows befiehlt, Inhalte der Auslagerungsdatei beim
Herunterfahren des Systems zu löschen.
Dazu führen Sie folgende Menübefehle aus:
Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Lokale Sicherheitsrichtlinie -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen
Hier können Sie die Option "Herunterfahren: Auslagerungsdatei des virtuellen Arbeitsspeichers löschen" aktivieren.
28)
Sicherheit - Temporäre Internetdateien löschen
Der Internet Explorer 6 löscht beim Schließen des Browsers Ihre temporären Internetdateien, allerdings nur, wenn Sie die entsprechende Option im Browser aktivieren.
Im Menü
Extras -> Internetoptionen -> Erweitert -> Sicherheit
finden Sie den Eintrag Leeren des Ordners Temporary Internet Files beim Schließen. Des Weiteren sollten Sie den Eintrag Verschlüsselte Seiten nicht auf der
Festplatte speichern aktivieren.
29)
Ruhezustand-Option beim Herunterfahren anzeigen
Die Option, den Rechner in den Ruhezustand zu versetzen, wird im Computer-Ausschalten-Dialog standardmäßig nicht angezeigt. Drücken Sie während des
Computer-Ausschalten-Dialogs einfach die Umschalttaste (Shift), um die Ruhezustand-Option erscheinen zu lassen.
30)
Unerwünschte Windows-Komponenten deinstallieren
In älteren Windows-Versionen konnten über das Software-Applet in der Systemsteuerung eine Vielzahl von Windows-Komponenten hinzugefügt oder entfernt werden.
Windows XP hingegen versteckt in der Default-Einstellung Komponenten wie beispielsweise den Windows Messenger, so dass diese sich nur mit einem kleinen Trick
deinstallieren lassen.
Zunächst übernehmen Sie folgende Änderungen im Windows Explorer, falls noch nicht eingestellt:
Extras -> Ordneroptionen -> Ansicht
Bei "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" und "Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)" entfernen Sie die Häkchen. Bei "Inhalte von
Systemdateien anzeigen" das Häkchen setzen. Mit der Schaltfläche "Für alle Übernehmen" machen Sie die Änderungen für alle Ordner wirksam.
Navigieren Sie nun mit dem Windows Explorer in das Verzeichnis c:\windows\inf und suchen Sie die Datei sysoc.inf. Diese Datei enthält Setup-Informationen über
installierte Windows-Komponenten. Über die rechte Maustaste und "Öffnen mit" öffnen Sie sysoc.inf mit dem Editor.
Software-Einträge mit dem Wort "Hide" werden beim Hinzufügen oder Entfernen von Windows-Komponenten über die Systemsteuerung nicht angezeigt. Um diese
Einträge wieder sichtbar zu machen, starten Sie mit STRG + H die Funktion Suchen und Ersetzen. Suchen Sie nach ,hide, und ersetzen Sie es durch ,, (zwei Kommata
ohne Leerzeichen). Speichern Sie Ihre Änderungen und starten Sie den Computer neu. Nun zeigt das Software-Applet in der Systemsteuerung alle zur Zeit installierten
Windows-Komponenten an, und erlaubt es, diese zu entfernen.
31)
Mehr freier Festplattenspeicher
Windows XP belegt nach einer Default-Installation rund 1,5 GByte Festplattenspeicher. Wem das zu viel ist, der kann mit den folgenden Schritten einige hundert MByte
gewinnen.
Ruhezustand deaktivieren:
Die Ruhezustand-Funktion von XP legt die Datei hiberfil.sys im Root der Systempartition an, die je nach Systemeinstellung eine Größe von einigen hundert MByte
besitzen kann. Wer die Ruhezustand-Funktion nicht benötigt, kann sie mit folgendem Menübefehl deaktivieren und so diesen Festplattenspeicher zurückgewinnen:
Start -> Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Ruhezustand -> Häkchen entfernen bei "Ruhezustand aktivieren"
Systemwiederherstellung deaktivieren:
Die XP-Systemwiederherstellung raubt im Lauf der Zeit eine beträchtliche Menge an Festplattenspeicher. Wer auch ohne diese Funktion auskommt, kann sie mit
folgendem Menübefehl deaktivieren:
Start -> Systemsteuerung -> System -> Systemwiederherstellung -> Systemwiederherstellung
auf allen Laufwerken deaktivieren (Häkchen setzen). Diese Einstellung sollte nur von versierten Anwendern übernommen werden.
Utility zur Datenträgerbereinigung:
Zu guter Letzt können Sie mit dem Windows-eigenen Datenträgerbereinigungs-Utility überflüssige Dateien löschen. Wählen Sie das zu reinigende Laufwerk aus und
aktivieren Sie die gewünschten Optionen. Das Tool finden Sie unter
Start -> Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Datenträgerbereinigung
32)
Performance - Priorität von Prozessen festlegen
Wer mit mehreren Applikationen gleichzeitig arbeitet, kann unter XP festlegen, mit welcher Priorität diese laufen sollen. Die Performance einzelner Programme kann mit
diesem manuellen Eingriff merklich gesteigert werden. Dies ist beispielsweise beim Kodieren von Video- oder Audiodaten sinnvoll, oder bei anderen Anwendungen mit
hohen Systemanforderungen.
Wechseln Sie mit STRG-ALT-ENTF in den Windows Task Manager. Der Reiter "Prozesse" listet alle derzeit laufenden Prozesse auf. Über die rechte Maustaste lässt
sich die Priorität des ausgewählten Prozesses mit dem gleichnamigen Menüpunkt auf eine von sechs Stufen festlegen.
33)
Performance - Integrierte ZIP-Funktionalität ausschalten
Windows XP kann ohne Zusatzsoftware wie WinZip oder WinRAR mit ZIP-Archiven umgehen. Im Windows Explorer werden ZIP-Archive wie normale Verzeichnisse
behandelt, und das Extrahieren und Hinzufügen von Dateien erfolgt wie bei gewöhnlichen Ordnern. Das ist eine nette Zusatzfunktion, vorausgesetzt, Sie verfügen über
einen schnellen Rechner. Auf langsameren PCs erweist sich die integrierte ZIP-Funktion als Performance-Bremse.
Anwender mit langsameren Rechnern sollten erwägen, die ZIP-Funktion mit folgendem Befehl in der Eingabeaufforderung zu deaktivieren:
regsvr32 /u zipfldr.dll
Sollten Sie es sich später anders überlegen, stellen Sie die Funktion mit dem Befehl
regsvr32 zipfldr.dll
wieder her.
34)
Programme als anderer Benutzer ausführen
Unter XP können Sie Anwendungen während einer aktiven Sitzung mit einem anderen Benutzerkonto ausführen, ohne sich zuvor abmelden und neu anmelden zu müssen.
Dies ist praktisch, wenn ein bestimmtes Programm als Administrator ausgeführt werden muss, Sie aber nicht als solcher angemeldet sind.
Suchen Sie im Windows Explorer die Anwendung die ausgeführt werden soll, und wählen Sie über die rechte Maustaste den Menüpunkt "Ausführen als".
35)
Gruppenrichtlinien-Editor
Neben den Windows XP Powertoys können sich Tweaker mit dem in der XP-Pro-Version enthaltenen Gruppenrichtlinien-Editor (GPEDIT.msc) vergnügen. Wie der
Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Kommandozentrale zum Verwalten von Computer- und Benutzerkonfigurationen, Softwareeinstellungen,
Windows-Einstellungen und administrativen Vorlagen. Betrachten Sie GPEDIT als ein TweakUI für Fortgeschrittene.
Das Power-Tool finden Sie unter
C:\WINDOWS\system32\gpedit.msc
36)
Ordner für Musikverzeichnisse gestalten
Wer ganze Musik-CDs im MP3- oder WMA-Format in eigene Ordner auf der Festplatte gespeichert hat, kann im Windows Explorer die dazugehörigen CD-Cover
anzeigen lassen. Speichern Sie hierzu in dem entsprechenden Ordner eine Bilddatei im JPG-Format ab und benennen sie diese Datei folder.jpg. Wechseln Sie nun im
Menü "Ansicht" in die Miniaturansicht und schon zeigt Explorer für jedes Verzeichnis die von Ihnen gewählte Cover-Grafik an.
Auch Windows Media Player verwendet die Grafik bei der Wiedergabe, wenn die Visualisierung "Albumcover" ausgewählt ist.
37)
Windows Explorer Detailansicht
Der XP Windows Explorer kann weitaus mehr Detail anzeigen als seine Vorgänger. Insbesondere Multimedia-Informationen haben ihren Weg in den Dateimanager
gefunden: Interpret, Albumtitel, Genre, Bitrate, Kameramodell, Abmessungen und mehr können in der Explorer-Detailansicht angezeigt werden. Führen Sie hierzu im
Windows Explorer folgenden Menübefehl aus:
Ansicht -> Details (Häkchen setzen)
Anschließend müssen Sie in der rechten Fensterhälfte mit der rechten Maustaste auf den Info-Balken mit Name, Größe, Typ klicken. Nun erhalten Sie ein weiteres
Menü, in dem Sie die angezeigten Eigenschaften anpassen können.
Rätselhafter Setup-Fehler
Dieser Tipp verrät, wie Sie bei der Installation von XP aus Windows 98 oder ME unverständliche Fehler abstellen.
Wenn Sie Windows XP von Windows 98 oder ME aus installieren wollen, bricht der Vorgang mit dem folgenden Fehler ab:
Haupteinsprungpunkt für C:WINDOWSSYSTEMVIPERSTI. CPL nicht gefunden. Fehler:127 [FEHLER=127 (7Fh)]
Weiterhin erhalten Sie die Meldung: Die Signatur für Windows XP Professional Edition Setup ist ungültig. Fehler: fffffdf0. Windows hat keinen
Meldungstext für die Meldungsnummer 0xfffffdf0 in der Meldungsdatei Syssetup.dll gefunden. Schwerwiegender Fehler: ..Weitere Informationen finden Sie in den
Installationsprotokolldateien.
Aus diesen Meldungen folgt: Sie können kein Update installieren. Ein Grund dafür: Das Setup kann beim Entfernen der früheren Windows-Version nicht alle Dateien im
Ordner %Win Dir%\System32\Catroot2 löschen. (%WinDir% ist ein Platzhalter für den Windows-Installationsordner.)
Wechseln Sie in diesen Ordner, und löschen Sie die verbliebenen Dateien manuell. Danach unterbleibt die Fehlermeldung, womit Sie die Chancen für ein erfolgreiches Setup
gesteigert haben.
39)
Windows Explorer Gruppenanzeige
Um im Windows Explorer alle in einem Verzeichnis enthaltenen Dateien in übersichtlichen, nach Buchstaben geordneten Gruppen anzeigen zu lassen, führen Sie
folgenden Menübefehl aus:
Ansicht -> Symbole anordnen nach -> In Gruppen anzeigen (Häkchen setzen)
40)
Windows Explorer in Ordner Ihrer Wahl starten
Ein für viele Anwender frustrierendes Feature - Windows Explorer startet von Haus aus im Ordner "Eigene Dateien". Mit folgendem Trick können Sie eine
Verknüpfung mit Windows Explorer auf dem Desktop anlegen, die beim Aufruf einen Ordner Ihrer Wahl anzeigt. In diesem Beispiel soll Explorer beim Start den Ordner
C:\Programme anzeigen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Neu -> Verknüpfung. Im Textfeld "Geben Sie den Speicherort des Elements an", geben Sie
folgende Befehlszeile ein:
%SystemRoot%\explorer.exe /n,/e,C:\Programme
Klicken Sie nun auf "Weiter", geben Sie der Verknüpfung einen Namen Ihrer Wahl, und klicken Sie auf "Fertig stellen", um den Vorgang zu beenden. Sollten Sie zu
einem späteren Zeitpunkt den Zielordner der Verknüpfung ändern wollen, können Sie die Eigenschaften der Verknüpfung abermals über die rechte Maustaste
modifizieren.
41)
Wo ist die Lautstärkeregelung?
Seltsamerweise versteckt Windows XP standardmäßig die Lautstärkeregelung - das Lautsprechersymbol ist von der Taskleiste verschwunden. Verschaffen Sie sich den
gewohnten Zugriff mit folgender Einstellung:
Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Sounds und Audiogeräte -> Lautstärkeregelung in der Taskleiste anzeigen.
42)
Windows XP Tastaturkürzel
Verzichten Sie auf Ihre Maus. In XP stehen Ihnen eine ganze Reihe nützlicher Tastaturkürzel zur Verfügung:
| Windows-Taste | : Startmenü anzeigen |
| Windows + D | : Alle Fenster minimieren oder wiederherstellen |
| Windows + E | : Windows Explorer öffnen |
| Windows + F | : Suchen-Dialog anzeigen |
| Windows + STRG + F | : Suche nach Computern anzeigen |
| Windows + F1 | : Hilfe- und Supportcenter anzeigen |
| Windows + R | : Ausführen-Dialog anzeigen |
| Windows + Pause | : Systemeigenschaften anzeigen |
| Windows + L | : PC Sperren |
| Windows + U | : Hilfsprogramm-Manager öffnen |
| Windows + Q | : Benutzer wechseln |
Eine beschädigte Registrierung wiederherstellen, die das Starten von Windows XP verhindert
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
IE 5 / 6 sicherer machen
wenn Du den IE5 oder 6 benutzt hast Du ein Problem. Die Firma Alexa protokolliert mit seiner Hilfe alle Bewegungen die Du im INet machst.
Mit diesem Schritt, hast Du die Möglichkeit dieses Problem auszuschalten:
- Registrierungseditor starten (Start > Ausführen > !"regedit"! eingeben);
- HKEY_LOCAL_MACHINE, > SOFTWARE, > Microsoft, >Internet Explorer, >Extensions öffnen;
- den Eintrag: {c95fe080-8f5d-11d2-a20b-00aa003c157a} kompl. löschen (rechte Maustaste, Eintrag löschen wählen)
- Editor schließen, >>fertig<<
Achtung: durch Ausschalten dieses Eintrags ist es nicht mehr möglich, die Option "Verwandte Links anzeigen" zu nutzen!!!
45)
Sitzen Deine Frischlinge schon am frühen Nachmittag vor dem PC? Wenn Du es verhindern willst, so hilft Dir folgender Eintrag.
CMD.EXE ausführen > als Admin herausfinden wie das Konto Deiner Kinder heisst.
- C:\Dokumente und Einstellungen\Besitzer>net user eingeben, (es erscheinen alle Benutzerkonten, !!Namen notieren!!)
- die Befehlsfolge ...\Besitzer>net user 'KONTONAME' eingeben und
- um den Eintrag: 'KONTONAME' /times:Mo-Sa,18 ergänzen.
- oder wenn Du zusätzliche Einschränkungen einbauen willst: /times:Mo-Sa,18;So,14
- um diese Befehlsreihenfolge wieder aufzuheben musst Du: ...'KONTONAME'\times:all eingeben.
46)
Neue Programme in einem anderen Ordner starten, als den von MS zugewiesenen:
REGEDIT aufrufen, dann den Eintrag:
- HKEY_LOCAL_MACHINE, > SOFTWARE, > Microsoft, >Windows, >CurrentVersion öffnen;
- auf der rechten Seite den Eintrag: "ProgramFilesDir" doppelklicken und in dem dann öffnenden Fenster
- den Wert von C:\Programme auf den gewünschten Ordner (X:\Programme) ändern.
47)
AOL-Internetnutzung ohne lästige Zusatz-Software
Auch der Zugang ins Internet ohne die pompöse Aufmachung die uns AOL anbietet, ist es möglich. Mit wenigen ’Klicks’ schaffen wir einen Zugang ins Internet. Unter Windows XP ist der Verbindungs-Assistent eine recht nützliche Einrichtung und sollte daher für unsere Zwecke eingesetzt werden.
- wähle zuerst über „Start, Systemsteuerung, Netzwerkverbindungen“ aus,
- dann mit dem Assistenten „Neue Verbindung“ einrichten,
- lege für diese Verbindung einen Namen fest,
- und wähle ein DFÜ-Gerät aus über das die Verbindung hergestellt werden soll.
- Für AOL lautet die Einwahlnummer bei einer Modem/ISDN-Einwahl „01914“,
- bei einer DSL-Verbindung muss eine „0“ eingegeben werden.
Die Benutzerdaten werden unter Win XP bei der Einrichtung abgefragt. Bei AOL setzt sich der User-Name zusammen aus: ‚AOL-Name in Kleinbuchstaben’ gefolgt von ‚@de.aol.com’ Das Passwort darf maximal aus acht Zeichen bestehen und darf auf keinen Fall Sonderzeichen enthalten. Sollte Euer Passwort diese Kriterien nicht erfüllen, so müsst Ihr es vorher über die AOL-Software ändern.
Wer mehrere Betriebssysteme auf seinem Rechner verwaltet, muss unter Umständen auch in Kauf nehmen, dass sich der Bootmanager auch schon mal verabschiedet. Unter Windows XP kann man jedoch nicht wie gewohnt die Bootdatei einfach Zurückschreiben, sondern hier ist schon ein wenig „Fussarbeit“ angesagt.
- Zuerst kramen wir erst einmal die WinXP-CD aus der Kiste und legen sie in’s CD-Laufwerk.
- Jetzt starten wir den Setup und drücken
- bei der ersten Abfrage die Taste [R].
- Wenn die Wiederherstellungskonsole geladen ist, muss noch das Admin.-Passwort eingegeben werden, (bei Win XP Home reicht ein >Enter<).
- Jetzt folgenden Befehl eingegeben (der jeweils mit >Enter< bestätigt werden muss):
fixmbr
bootcfg /rebuild
- Anschliessend kann der Rechner mit dem Befehl:
exit
neu gestartet werden.
Wenn man bei der Anmeldung von Windows XP weder Benutzername noch Passwort eingeben möchte, kann man diese Prozedur automatisieren.
Indem man folgende Schritte unternimmt:
Start --> Ausführen --> control userpasswords2 --> ok
dort entfernt man den Haken bei Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben --> Übernehmen
Danach wird das Administratorkennwort verlangt. Wenn keines vergeben wurde, Spalten einfach leer lassen und bestätigen.
Nach einem Neustart wird nun automatisch mein Profil mit Benutzernamen und Kennwort gestartet.





